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8 - Erschaffen

Bezüglich des schöpferischen Prozesses gibt es zwei primäre Aspekte. Der eine dreht sich um die Außenwelt, der andere um die Innenwelt. Ersterer ist wie eben erwähnt dazu da, auf äußere Umstände angemessen zu reagieren. Dazu bedarf es der Körperkontrolle, der Gedankenkontrolle, der körperlichen Entspannung und der gedanklichen Entspannung. 

Bist du in der Lage, dich zu kontrollieren und zu entspannen, kann dir nichts im Außen mehr etwas anhaben. So einfach ist es. Du musst es aber zunächst wissen. Diese vier Fähigkeiten sind nicht ohne Grund die Übungen der ersten 4 Wochen im Master Key System.

Im Gegensatz dazu wird die Innenwelt durch die Vorstellungskraft und Konzentration bestimmt. Mit ihnen werden neue geistige Bilder erschaffen und mit Details versehen. Auch ihnen habe ich im Folgenden entsprechend Raum gegeben. Warum? Weil sowohl die Vorstellungskraft als auch die stille Gedankenbündelung zentrale Positionen im Schöpfungsprozess einnehmen. Wenn du diese beiden Punkte wirklich verinnerlichst und dadurch im Anschluss die entsprechenden Fähigkeiten erlangst, wirst du in den Nutzen einer Macht und Kraft kommen, die schlichtweg Erfolg mit sich bringt – es geht gar nicht anders!

Es sollte aber bedacht werden, dass beide Aspekte nur dann wirksam angewandt werden können, wenn die Grundlage dazu geschaffen wurde. Du kannst dir kein vollständiges geistiges Bild deines Wunsches erschaffen, wenn du nicht in der Lage bist, sowohl Körper als auch Gedanken zu kontrollieren und zu entspannen. 

Während die Grundübungen zunächst dazu da sind, auf Ereignisse im Außen be-wusst und an-gemessen zu re-agieren, geht es bei den beiden folgenden Aspekten darum, bewusst mit-zu-schöpfen. Es geht darum, mittels der Vorstellungskraft neue geistige Bilder zu erschaffen und sie dann mit immer mehr Details zu versehen. Dadurch tun sich die Wege und Möglichkeiten auf, das Ziel zu erreichen. In anderen Worten: Durch die Visualisierung und die Konzentration wirst du intuitiv informiert. 

Schauen wir uns einen Wunsch einmal genauer an. Sagen wir: „Ich möchte mehr Geld.“ Hierbei sollte allerdings angemerkt werden, dass eine wahre Aussage bezüglich finanzieller Fülle in etwa so lauten würde: „Ich bin dankbar für die mir immer in ausreichender Menge zur Verfügung stehenden Geldmittel, mit denen ich mir meine Wünsche erfülle.“

Das ist ein legitimer Wunsch, der somit auch erfüllt werden kann. Nur wie kommt es zu diesem Geld? Fällt es vom Himmel? Wenn schon der Meister nicht, dann das Geld wohl auch nicht. Natürlich können wir darauf hoffen, aber das russische Sprichwort, „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, sagt bereits alles aus. Wenn alles andere bereits weg, vernichtet und vergangen ist, dann bleibt nur noch die Hoffnung übrig. Ein schwacher Trost und kein Verlass. 

Wie geht es dann? Das erklären die nächsten beiden Abschnitte.