3 - Mitschöpfen (fortgef.)
Auf deiner menschlichen Ebene hingegen hast du sehr viel mehr Ein-fluss, und zwar so viel, wie du in Anspruch nimmst. Verweile erneut ein wenig auf diesem wichtigen Wort: In-anspruch-nahme.
Bevor ich dieses Kapitel schließe, wisse folgendes: Du bist aus deinen Eltern hervorgegangen. Bis etwa zum 4. Lebensjahr hast du wie ein trockener Schwamm alle Informationen geradezu aufgesogen. Schon im Mutterleib nahmst du das auf, was draußen vor sich ging. Du magst keine Erinnerungen an vorherige Leben mitgebracht haben, dafür aber deren Lernaufgaben. Die „Rache des Geburtskanals“ hat dafür gesorgt, dass du in Sünde geboren bist. Nein, keine Sorge, nicht die Sünde, die uns die Kirche aufbürden möchte, sondern die ursprüngliche Bedeutung des Wortes, nämlich die Vergessenheit. Du bist geboren ohne Erinnerung an deinen göttlichen Ursprung, und so zeigt sich dann auch dein Leben auf.
Du hast vergessen, wer du (ver)wirk-lich(t) bist. Überall wurde dir Trennung suggeriert. Besser als der, schöner als die, schlauer als … wer auch immer. Diese Trennung gilt es nun zu überwinden und in ein Einheitsbewusstsein zurück zu kehren. Nicht dass wir dann alle gleich sind, um Gottes willen, nein! Wir sind uns dann nur vollauf bewusst, dass es „keinen anderen“ gibt, sondern dass alles nur Projektionen unseres eigenen Bewusstseins sind. Erfolg übrigens auch. Der hat mit dir alles und mit anderen nichts zu tun, weil es die anderen ja … gar nicht gibt. Gefällt uns also der Film nicht, der sich vor unseren Augen abspielt, muss dieser gewechselt werden. Die Leinwand hat damit nichts zu tun. Sie gibt nur das wieder, was auf sie ge-richtet wurde.
Du bist also gut vorbelastet in dieses Leben gekommen. Vorbelastet aus vorherigen Inkarnationen und vorbelastet durch die Energien deiner Eltern und deiner Bezugspersonen im frühen Leben.
Nun ist es so, dass alles, was nicht vom Verstand abgewiesen wird, Eingang ins Unter-bewusstsein findet. Dort wird das Wort zu Fleisch und somit zur lebendigen Erfahrung. Ich schreibe das deswegen, weil wir alle geprägt sind. Diese Prägung ver-folgt uns bis in die Jetztzeit – oft mit negativen Konsequenzen, vor allem was den persönlichen Erfolg anbelangt.
Charles Haanel schreibt im Master Key System, dass ein Gedanke, der ausreichend oft wiederholt wird, mit der Zeit zur Gewohnheit wird (da steckt das Wort „wohnen“ drin), dann automatisch und schließlich „zu uns“. Dann ist es aus dem Wachbewusstsein entschwunden und verwirklicht sich vollautomatisch, d.h. ohne unser gedankliches Zu-tun. Das ist besonders wichtig zu verstehen. Warum? Weil das Unterbewusstsein der Ort der zuverlässigen Verwirklichung ist. Und wenn du erst einmal den richtigen Gedanken raus gesendet hast, dann kannst du diesen Brief getrost versiegeln. Das Unterbewusstsein wird ihn für dich gesetzestreu verwirklichen, solange du ihn nicht durch eigene Zweifel oder unbedachte Kommentare deiner Mitmenschen unterhöhlst und ihn der Lebenskraft beraubst.
Noch einmal: auch wenn du voran schreitest, so musst du (und das kommt von Muße, nicht von Zwang) zurück schauen und dir der Muster gewahr werden, die dich zeitlebens geprägt haben. Nur dann bist du in der Lage, gedanklich neue Ursachen zu setzen und neue Wirkungen zu erzielen, insbesondere was den privaten, gesundheitlichen oder geschäftlichen Erfolg anbelangt. Das ist übrigens reine Heilung. Wenn du heil bist, dann bist du harmonisch. Und wenn du harmonisch bist, d.h. aus-gewogen und im Gleich-gewicht, dann ziehst du ganz automatisch mehr davon in dein Leben. Auch das ist Gesetz.
Du bist also ein kosmisches Kind, dass sich im und durch das Leben erfährt. Je besser du über die Abläufe auf hoher Ebene Bescheid weißt, desto mehr Macht und Kraft hast du, mit vermeintlich widrigen Umständen im Hier und Jetzt umzugehen und sie zu transformieren. Wie bereits erwähnt zunächst für dich, dann auch für andere. Astrologie und Numerologie sind dabei keine Zwangsjacken, sondern lediglich Hinweisschilder. Wie heißt es doch so schön: „Die Sterne machen geneigt, aber sie zwingen nicht“.
Falls es dich interessiert, was es mit den Sternen oder – in diesem Fall – den Planeten auf sich hat, empfehle ich dir Charles Haanels „Ein Buch über dich“. Dort beschreibt er, wie die Planeten auf ihren Umlaufbahnen durch ihre Eigenrotation den Äther spiralförmig verwirbeln. Dieser Äther tritt dann mit den Verwirbelungen anderer Quellen in Kontakt und reagiert. Daraus entstehen die vielfältigen Formen von Schwingungen, die unser Bewusstsein auf seine eigene Weise interpretiert.
Erinnere dich: Ändere die Schwingung, und du änderst die Manifestation, ob es nun einfach nur Nacht ist, Vollmond, ein rückläufiger Merkur oder eine bestimmte Planetenkonstellation. Sie alle haben die Neigung dich zu beeinflussen, und sie tun es garantiert, bis du lernst, dich auf sie einzustellen und zu bestimmten Zeiten bestimmte Dinge zu tun, andere hingegen aber zu unterlassen.
"Du bist also gut vorbelastet in dieses Leben gekommen. Vorbelastet aus vorherigen Inkarnationen und vorbelastet durch die Energien deiner Eltern und deiner Bezugspersonen im frühen Leben." Sehr interessante Passage👌vor allem, da ich im Moment mit einer "Seherin" in Kontakt bin, die ähnliches behauptet/feststellt/festhielt. Schon interessant wo die Energie immer so hin fließt.
Edgar Bäder Wenn bzw da wir Eltern haben und diese eben auch, ist es klar, dass es "Energien" gibt, die noch nachhallen - oder Dich immer noch maßgeblich prägen / beeinflussen.